ich atme vertrocknete träume ein und hoffe immer noch auf ende-gut-alles-gut. ich schlage diesen weg nicht ein, es ist mehr als zöge mich ein magnet in eine richtung. was passiert das weiß ich schon. entweder wird alles noch weiter zerbrechen oder es wird gut für eine weile und dann hört es auf. denn es hört immer auf. ich kann euch nicht halten, ihr entschlüpft mir wie glitschige goldfische zurück in den dunklen teich. trotzdem rahme ich dein bild in gold und knie vor dir im rauschenden fluss. meine gefalteten hände verschlingen sich um die fantasie und meine tagträume lassen mich der nacht entfliehen. ich glaube nicht daran dass du bleiben könntest aber diesmal kann ich nicht weglaufen. mein netz ist aufgebaut, die köder geschickt und ich warte darauf, dass du vielleicht doch hineintaumelst und ich dich verschlingen kann. die blütenblätter das tuch eines stierkämpfers, die hügel voller leuchtender pflanzen. mit den fingern durchs wasser -gebeugt in demut- bitte ich um die flügel eines toten.
20.9.17 09:04
 


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