wir tanzen den totentanz. wir wissen bereits, dass wir brechen werden, aber wir werden weiterhin zu eis. wir werden weiterhin zur flamme, zum feuer, werden weiter gegen das sicherheitsglas brennen auch wenn wir wissen, dass auf der anderen seite nichts ankommt. ein blauer vogel sagt mir, dass uns die spannung zerreissen wird, wir sind so unter strom, dass wir nicht mehr loslassen können. geh lieber einen schritt zurück, sonst treffen dich die funken. geh lieber einen schritt zurück, sonst verbrennst du dich noch an dem, was uns verzehrt. ich will, dass du mir den bass gibst, dass ich mich in höhen schwingen singen kann, die bisher unerreichbar schienen. ich will, dass das wahr wird, für das ich mir die knöchel blutig beisse und mich ausbluten lasse wie ein tier. verbrenn mich, leer mich aus, mach mich neu. lass die alten drehbücher in flammen aufgehen, gib mir das was ich brauch und nicht das, was ich kenn, nicht das was ich will. ich beuge mich über das wasser und ertrinke in meiner reflexion. die lichter auf den hügeln flackern, aber ich halte die lüge aufrecht. ich decke mich ab, ich decke dich auf, mach dass mich ein leuchten umgibt, mach mich zu deiner sonne. ist es denn gelogen, wenn ich dich nur das sehen lasse, von dem ich weiß, dass du es willst?
23.9.17 20:16
 


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